Es gibt 3 Gründe für Pilger, die Bischofsstadt Eichstätt zu besuchen. Der bekanntest Anziehungspunkt für zahlreiche Gläubige ist das Grab der Heiligen Walburga in der Klosterkirche St. Walburg. Die zweigeschossige Gruftkapelle mit der mittelalterlichen Grabanlage (1450/1460) ist geschmückt mit spätgotischen Skulpturen und unzähligen Votivbilder- und gaben. Von den Schwestern der Benediktinerinnenabtei können die Pilger Fläschchen mit dem sogenannten "Walburgis-Öl" erhalten.
In der Kapuzinerkirche Eichstätt befindet sich die kunst- und kulturhistorisch bedeutende Nachbildung des Heiligen Grabs von Jerusalem aus dem Jahr 1160.
Im Eichstätter Dom, einer spätgotischen Hallenkirche mit Mortuarium, Kreuzgang und zahlreichen Kunstschätzen, können Pilger das Grab des Heiligen Willibald, dem Bistumsgründer und ersten Bischof von Eichstätt (741 - 787), besuchen.